Demnächst spielen - Sonntag 18.03.2012 21:00
Giacomo Puccini knüpft an die Tradition Verdis an, ist jedoch deutlich durch die Opern von Richard Wagner beeinflusst. Er verwirft die Gliederung einer Oper in eine Abfolge einzelner Arien. Die Oper ist nun ein kontinuierlicher Fluss von Musik und Gesang. Er erfindet neue Orchestrierungen, entwirft und zeichnet den Charakter der Szene und der Handlung nach und betont deren dramatische Momente. Ebenso wie Wagner greift er zu charakteristischen Leitmotiven zu Bezeichnung der Personen oder der Handlung. Im Unterschied zu Wagner, der diese Motive weiter ausarbeitet, belässt sie Puccini in unveränderter Form, was unter Umständen die dramatische Einheit der Handlung nur noch zusätzlich betont. Von seinem Genie können auch Sie sich überzeugen – in einer weiteren Vorstellung der Křižík-Fontäne, die Ihnen einen Querschnitt durch das Werk dieses Komponisten bietet.